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Was ist PLM – Product Lifecycle Management

 

Der Lebenszyklus eines Produkts ist der Zeitraum, in dem das Produkt auf dem Markt verfügbar ist. Ein bekanntes Konzept, das ursprünglich aus dem Marketing stammt, heute aber seine Popularität vor allem der Tatsache verdankt, dass es zahlreiche IT-Lösungen auf dem Markt gibt, die das PLM-Management unterstützen.

Was sollten Sie über Product Lifecycle Management wissen?

Jeder Produktlebenszyklus besteht aus einzelnen Phasen. Das Produkt wird zunächst “geboren”, dann “wächst”, “reift” und “stirbt”. Sie sollten beachten, dass das Wort Zyklus eine starke Vereinfachung ist, daher kann die Zeit, die jedes Produkt benötigt, um die einzelnen Phasen zu durchlaufen, länger oder kürzer sein. Jede Stufe kann sich über Wochen, Monate oder Jahre erstrecken. Die einzelnen Schritte des PLM werden im Folgenden beschrieben.

Entwicklung und Einführung des Produkts in den Markt
Die erste Phase ist die Einführung des Produkts auf dem Markt. Normalerweise sind die Umsätze am Anfang gering, das Produkt ist auf dem Markt wenig bekannt und der Vertrieb des Produkts ist schwierig, daher können die Produktionskosten eines neuen Produkts höher sein als die von bereits bekannten Produkten. All dies macht die Rentabilität sehr gering.

Wachstum
In der zweiten Phase erfolgt eine Steigerung des Umsatzes, was darauf zurückzuführen ist, dass der Bekanntheitsgrad steigt und die entsprechenden Vertriebskanäle leichter zu erreichen sind. Somit steigt die Anzahl der Kunden. An diesem Punkt wird das Produkt sehr schnell profitabel.

Produktreife
Nach der Wachstumsphase ist es an der Zeit, die Marktreife zu erreichen. Das Erreichen der Produktreife ist ein natürlicher Vorgang, denn bei fast jedem Produkt kommt irgendwann der Moment der Marktsättigung. Außerdem sind potenzielle Kunden immer weniger empfänglich für Werbung, wenn das Produkt schon einige Zeit auf dem Markt ist. Dies ist der Moment, in dem Sie entscheiden müssen, ob das Ziel darin besteht, die Position im Markt zu halten oder neue Marktsegmente zu gewinnen.

Rückgang
Jedes Produkt reift und stirbt dann. Zwar kann die Rückgangsphase erst nach mehreren Dutzend Jahren oder einem anderen sehr langen Zeithorizont kommen, aber sie ist unvermeidlich. Die häufigsten Gründe für Rückgänge sind das Auftreten zahlreicher Substitute auf dem Markt und ein verstärkter Wettbewerb. Darüber hinaus ist zu beachten, dass sich die Faktoren, die den Absatz beeinflussen, wie z. B. die Art der Werbung oder die Art des Vertriebs, ständig ändern. Was vor einiger Zeit noch effektiv war, funktioniert heute einfach nicht mehr.

IT unterstützt PLM

Product Lifecycle Management kann durch entsprechende IT-Lösungen unterstützt werden. Als Beispiel sei die Lösung Windchill genannt, die eine umfangreiche Zusammenarbeit mit CAD-Modellen ermöglicht. Beispiele für Funktionalitäten, die eine solche Software bietet, umfassen:

  1. Umfangreiche Produktgestaltungsmöglichkeiten – vom Rohmaterial über die aufeinanderfolgenden Prozessstufen, in denen Halbfertigprodukte entstehen, bis hin zum fertigen Bauteil.

  2. BOM-Management (Stücklistenverwaltung) – einschließlich der Fähigkeit, Rohmaterialien zu verwalten und Halbfertigprodukte zu managen.

  3. Change Management (Änderungsmanagement) im Produktionsprozess.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Einsatz eines geeigneten IT-Tools für PLM sehr bedeutend für ein effektives Produktlebenszyklusmanagement ist. Man sollte beachten, dass die Implementierung geeigneter PLM-Management-Tools eine der wichtigen Komponenten der Computerisierung von Unternehmen ist, die derzeit eher als Digitale Transformation bezeichnet wird.